Friseursalon 4.0 - Teil 2

Friseursalon 4.0: Die Basis der Digitalisierung im Friseursalon

Mehr als 80 % der Deutschen, die einen Internetzugang zu Hause oder über das Smartphone haben, nutzen ihn für die Informationsbeschaffung. Sie informieren sich dabei auch über Dienstleistungen, bevorzugt in ihrer näheren Umgebung. Wer hier nicht dafür sorgt, online präsent zu sein, verschenkt Potenzial für Umsatz. Internetnutzer bewegen sich zudem sehr viel in den sozialen Medien und sind darüber leicht zu erreichen. Die Folgenden Punkte stellen die Basis für eine Digitalisierung im Friseursalon da.

1. Die Salonwebseite

Die Onlinepräsenz durch eine Salonwebseite sollte eigentlich Standard sein. Jedoch haben immer noch viele, überwiegend kleinere Salons, keine eigene Webseite. Auch fällt auf, dass einige Webseiten veraltet sind, unprofessionell designt oder nicht für Mobile Geräte konzipiert wurde. Die Friseurwebseite ist in der Regel das Erste, was ein suchender, potenzieller Kunde sieht. Das Urteil über Kompetenzen und Image wird binnen Millisekunden gebildet. Wenn es nicht gefällt, wird zur Konkurrenz weitergeklickt.  Ist die Webseite ansprechend und benutzerfreundlich gestaltet und findet der Suchende, wonach er gesucht hat, ist der Schritt zum Termin nicht mehr weit. Warum sollte also so eine Chance vertan werden.

2. Facebook Unternehmensseite

Eine Facebook Unternehmensseite gehört schon zum Standard, wie eine eigene Webseite. Mehr als 30 Millionen Nutzer hat Facebook alleine in Deutschland. Dabei steigen die Zahlen der über 50 jährigen. Das bedeutet, dass 25 % aller Einwohner über Facebook erreichbar sind. Dabei ist die Erstellung einer Unternehmensseite einfach und kostenlos. Wer Budget hat, kann hier sogar gezielt Werbung machen, um seine definierte Zielgruppe zu erreichen. Facebook ist für Marketingzwecke ein mächtiges Tool mit hoher Reichweite. Aber alleine die dortige Präsenz zeigt Nutzern, dass ein Salon auch online aktiv und verfügbar ist, was das Image von Modernität und Beliebtheit automatisch steigert.

3. Instagram Account für Friseursalons

Die Bilder orientierte soziale Plattform Instagram ist der ideale kostenlose Werbeträger für einen Friseursalon. Es zählt ebenfalls zu den meist genutzten Medien, die Potenzial für Neukunden bietet. Nutzer suchen hier vor allem nach visueller Inspiration, ideal für das Friseurhandwerk, wo es hier doch genau um visuelle Schönheit geht. Wer hier regelmäßig Bilder seiner täglichen Werke mit den richtigen Hashtags postet, wird auf der Plattform Aufsehen erregen, das Potenzial hat sich in Umsatz umzuwandeln.

4. Pinterest Account für Friseursalons

Ähnlich wie bei Instagram, geht es bei Pinterest um visuelle Eindrücke. In Deutschland wird diese Plattform überwiegend von Frauen benutzt. Zu den meist gesuchten Kategorien gehören auch Beauty und Haarstyling. Auch hier gelingt es, durch regelmäßige Veröffentlichung seiner Werke oder beispielsweise Anleitungen für verschiedene Frisuren, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen.

Auf den ersten Blick scheint das Betreiben all dieser Medien viel Arbeit zu sein. Es gibt aber bereits Tools, die es ermöglichen beispielsweise einen Beitrag auf der Webseite zu erstellen, zu planen und dann gleichzeitig auf allen Plattformen zu posten. Das Argument der hohen Kosten, kann hier widerlegt werden. Eine Webseite lässt sich schon für wenig Geld selber gestalten wie auch betreiben und die sozialen Plattformen sind in ihrer Nutzung kostenlos, sofern keine Werbung genutzt wird. Es lohnt sich hier, die personelle Kapazität im Team zu verteilen und ungenutztes Know-how zu verwenden.

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