Der richtige Arbeitgeber für Dich

Welcher Arbeitgeber passt zu mir?

Wie erkenne ich denn im Voraus einen guten Friseurbetrieb für mich?

Innerhalb einer Firma, gibt es lauter Aufgaben, die auf die Schultern der mitarbeitenden Teilnehmer zu verteilen sind. Diese teilen sich auf in Executive und Legislative. Beide Strukturen sind zwingend notwendig. Ohne Executive wird kein Umsatz erwirtschaftet, und ohne Legislative wird die Organisation ohne Strukturen unweigerlich auf einen Abgrund zusteuern.

Stellt euch vor, Ihr erwirtschaftet 5000 Euro Umsatz und keiner erstellt die Lohnabrechnungen. Ohne Lohnabrechnungen kein Gehalt. Ihr könnt es einfach von den 5000 nehmen, dann hat aber irgendwann der Staat oder besser die Allgemeinheit (Also alle) was dagegen. Wenn einer die Abrechnungen erstellt, muss auch der ja dafür einen Lohn bekommen. Somit schmilzt also der Umsatz schon mal um den Lohn und die Nebenkosten und die Kosten die nötig sind, diese Prozesse im Sinne der Allgemeinheit korrekt durchzuführen.

Somit wird doch schnell deutlich, dass die Legislatur mindestens genauso wichtig ist wie die Executive, und beide nicht ohne den Anderen auskommen.

Mitarbeiter, Chef und Inhaber

Friseurin zu sein, ist eine Befähigung innerhalb eines Unternehmens mehrere Aufgaben, die in der Executive anfallen, erledigen zu können. Die Rezeption kann bestenfalls sogar in beiden Bereichen Aufgaben erfüllen. Die Raumpflegerin, der Steuerberater, der Installateur, der Elektriker, der Hausmeister, etc….alle bearbeiten anfallende Aufgaben und tragen zum Gelingen des gesamten Konzeptes bei. Denn nur wenn das gesamte Konzept aufgeht, können alle beteiligten davon Ihren Lebensunterhalt verdienen.

Auch Chef sein ist nur eine Aufgabe! Die hat überhaupt nichts mit der Inhaberschaft zu tun! Das muss man sehr gut voneinander trennen. Ein Chef hat zusätzlich zur Executive auch noch wahnsinnig viele Aufgaben innerhalb der Legislatur. Er muss die persönlichen Belange der Einzelnen berücksichtigen. Und zwar Alle! Und er muss die Unterstützung des Konzeptes von allen überwachen und dafür sorgen, dass niemand auf der Strecke bleibt. Schwache Kollegen, Anfänger zum Beispiel müssen unterstützt werden, starke Kollegen müssen entwickelt werden. Faule dürfen motiviert und wenn das nicht gelingt auch aussortiert werden.

Das Konzept muss eventuell angepasst werden, Inflationsausgleich und Gehaltserhöhungen müssen geplant und durchgesetzt werden. Die Weitsicht die hier nötig ist, kann nicht von Jedem eingebracht werden.

Viele Inhaber halten sich aber aufgrund Ihrer Inhaberschaft für einen guten Chef. Dem wiederspreche ich aufs äußerste, sonst bekämen wir nicht so viele Nachrichten über frustrierte Mitarbeitende und demoralisierte Menschen. Sie denken man kann mit einem Fingerschnitt ein guter Chef sein, weil man eine Finanzierung für ein Ladengeschäft hinbekommen hat. Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun.

Auch der Arbeitgeber bewirbt sich

Auch der Arbeitgeber sollte sich beim Arbeitnehmer bewerben

Wenn Sie sich bewerben und zum Vorstellungsgespräch gehen, dann geht es nicht nur um Sie! Nicht nur Sie müssen sich bewerben! Bitte fühlen Sie auch Ihrem Gegenüber auf den Zahn.

  • Fragen Sie welchen Führungsstil Ihr Gegenüber einsetzt, wie genau und wann er sich zuletzt im Bereich „Chef sein“ weitergebildet hat.
  • Fragen Sie wieviel Zeit er investiert in Legislative und Executive und lassen Sie sich erläutern, wie genau er Ihnen hilft, sich weiter zu entwickeln.
  • Wann war die letzte Preiserhöhung und wie genau schlägt die sich auf das Einkommen der Leute nieder?
  • Welches Buch hat der Chef denn zuletzt gelesen und welches Seminar hat er zuletzt besucht?
  • Welches betriebliche Ziel ist zuletzt erreicht worden, wie gefeiert worden und was ist das nächste?

An den Antworten erkennen Sie, ob Sie einen Chef vor sich haben, der Sie weiterbringen wird, oder eben nicht. Der Chef der diese Fragen komisch findet und nicht beantworten kann, oder gar unverschämt findet, ist keiner!

Ich wünsche Ihnen ein glückliches Händchen bei der Betriebsauswahl!

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Ekkehart Baier
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