Vorurteile Friseur

7 Unwahrheiten über den Friseurberuf

Vorurteile und Klischees gehören wie Kamm und Schere zum Friseur-Alltag dazu

Jede Friseurin und jeder Friseur kennt die teilweise amüsant anmutenden Vorstellungen, die Kunden oder auch Bekannte vom Friseurberuf haben. Wir haben die weitläufigsten Unwahrheiten über den Friseurbesuch zusammengestellt.

7 Lügen über den Friseurberuf

1. Haare schneiden kann jeder

Haare schneiden ist keine große Kunst. Unzählige junge Mütter werden dies bestätigen: die paar Zentimeter kann ja wohl jeder halbwegs geschickte Mensch selbst abschneiden. Denn auch TV-Berichte beweisen, dass man mit der richtigen Motivation auch mit YouTube das nötige Friseur-Handwerk lernen kann. Drei Jahre Ausbildung sind völlige Zeitverschwendung.

2. Haare färben: am besten zu Hause

Haare schneiden ist kein Hexenwerk und natürlich gilt das Gleiche auch für das Haare färben. Im Friseursalon wird darum nur viel Getöse gemacht, dabei gelingt dies auch ohne die Anwesenheit eines mobilen Friseurs genauso gut im eigenen Badezimmer. Mit einer guten Haarfarbe aus dem Drogeriemarkt kommt man in Sachen Haarfarbe auch zum Ziel und spart auch noch Geld dabei.

3. Völlig überteuerte Dienstleistung

Der Friseurbesuch und die im Salon angebotenen Dienstleistungen sind völlig überteuert. Viele Friseure bauschen den Preis für das Frisieren mit unnötigen Extras, teurer Einrichtung und einer Armee an Angestellten nur künstlich auf. Wenn der Kunde Wellness wollen würde, hätte er sich für einen Spa-Besuch entschieden.

Vorurteile und Klischess beim Friseur

4. Produkte sind die besten

Die meisten Hersteller friseurexklusiver Produkte stellen auch Haarpflegeprodukte für den Einzelhandel her. Logisch, dass hier die gleichen Erkenntnisse in die Entwicklung und Rezepturen einfließt, wie bei den Produkten, die friseurexklusiv sind. Die Hersteller wollen doch ihre Forschung und auch die Produktionskosten möglichst gering halten und auf das gesamte Sortiment verteilen.

5. Haarschnitt wird eh selten wie man es wollte

Der Gedanke „das hatte ich mir aber anders vorgestellt“ ist doch nach dem Friseurbesuch fast der Standard. Und selbst wenn die Frisur zunächst gefällt, dann nur weil man im Salon völlig überfönt und –frisiert wurde. Die Wahrheit erschlägt einen dann nach der ersten Haarwäsche.

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6. Friseure sind nicht die Schlausten

Da das Haare schneiden keine komplexe Wissenschaft darstellt, ist der Friseurberuf ein Sammelbecken für die etwas einfacheren Gemüter. Das merkt man auch häufig an der Themenauswahl der Gespräche, die man mit der Friseurin oder dem Friseur führt. Über Belanglosigkeiten wie Wetter, Urlaub und Hobby geht es in der Regel nicht hinaus.

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7. Für Mädchen und Schwule

Vielleicht sind das weibliche Geschlecht und homosexuelle Männer besonders naiv, träumen von Glanz und Glamour im Friseursalon und entscheiden sich deshalb für den Friseurberuf. Heterosexuelle Männer gehören im Friseurberuf doch zu den Exoten.

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Nachdem Du das gelesen hast, stehen Dir sicher die Haare zu Berge und Du fragst Dich, bei welcher ignoranten und unverschämten Person aus dem Friseur-Job.de-Team Du Dich beschweren kannst.

Wir möchten Dich beruhigen: alle Punkte sind im höchsten Maße ironisch gemeint, da natürlich nichts davon der differenzierten Betrachtung des anspruchsvollen Friseurbesuchs entspricht und an Stellen ganz und gar der Unwahrheit entsprechen.

Wie gehst Du mit Vorurteilen um? Bist Du stolz Friseur zu sein?



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