Junge Friseure beim Haar schneiden

Wie viel verdient man als Friseur/in in der Ausbildung?

Oftmals hört man, dass der Friseurberuf in Deutschland einer der am schlechtesten bezahlten Jobs sein soll. Doch ist das tatsächlich die Realität? Wenn diese Tätigkeit wirklich deine Leidenschaft ist und Schneiden, Färben und Frisieren dein Interesse wecken, dann solltest du dich nicht so schnell entmutigen lassen, denn es gibt viele Möglichkeiten als Friseur/in gut zu verdienen, beziehungsweise dein Einkommen deutlich zu verbessern.

Einkommen in der Ausbildung:

Am Anfang deiner Friseur-Ausbildung muss dein Lehrmeister natürlich mehr Zeit in dich investieren, um dir die notwendigen Kenntnisse beizubringen. Deshalb fällt der Gehaltsscheck anfänglich deutlich kleiner aus. Die gute Nachricht ist aber, dass sich dein Einkommen von Jahr zu Jahr steigert. Die Dauer der Ausbildung beträgt grundsätzlich 36 Monate. Wichtig zu wissen ist, dass das Einkommen auch von der Region abhängig ist. Konkret heißt das, dass man im Westen Deutschlands mehr verdient als im Osten. Laut der deutschen Handwerkszeitung ergeben sich folgende durchschnittliche Gehälter in den verschiedenen Ausbildungsjahren:

Gehaltstabelle Friseure

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/ausbildungsverguetung-im-vergleich-was-verdienen-azubis/150/22563/283723

Einkommen nach der Ausbildung:

Nachdem du die Ausbildungsjahre hinter dich gebracht hast, bekommst du natürlich ein entsprechend höheres Gehalt. Jedoch kann hierzu keine allgemeingültige Aussage über die Höhe des Einkommens gefasst werden, da dieses von zahlreichen Faktoren wie der Region oder dem Salon, in dem man arbeitet abhängig ist.

Grundsätzlich wird man nach der Ausbildung in eine Vergütungsgruppe eingeordnet. Diese bestimmt dann das Einstiegsgehalt, welches von Region zu Region unterschiedlich ist.

Bedenke auch, dass sich dein Gehalt je nach Trinkgeld noch um einiges verbessern kann.

Friseurin mit Schere Fön und Kamm

Anbei noch einige Links zu hilfreichen Websites bezüglich des Friseur-Einkommens:

Einkommen als Friseurmeister/in:

Wenn du davon träumst dich selbstständig zu machen und deinen eigenen Friseurladen zu eröffnen ist die Weiterbildung zur Friseurmeister/in ein Muss! Je nach Führung des Salons sind dem Einkommen nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Jedoch solltest du beachten,dass die Ausbildung einiges an Geld kostet. Nähere Informationen zu den Kosten findest du hier

Aber auch wenn du nicht den Weg der Selbstständigkeit einschlagen willst, verdienst du als angestellte Friseurmeister/in einiges mehr ( siehe Zahlen im oberen Link). Dein Einkommen kannst du überdies durch Zusatzqualifikationen, zum Beispiel in der Kosmetik steigern.

Unsere vier Tipps für mehr Einkommen:

  1. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du dein Einkommen als Friseur/in steigern kannst, in dem du auf die Region in der du arbeiten möchtest Acht gibst und wenn du zusätzlich weitere Qualifikationen erwirbst.
  2. Kümmere dich auch von Anfang an darum deine Ausbildung in einem bekannten Salon zu absolvieren, denn so hast du später bessere Karten bei Gehaltsverhandlungen.
  3. Achte auch nach der Ausbildung, dass du in einem Friseurladen arbeitest, der viel Wert auf Qualität legt und dementsprechend teurer ist. Für nähere Infos lies dir den interessanten Artikel vom Friseurmeister Christian Funk durch: http://www.haarchitektur.de/wie-verdienen-die-an-billig-umsatz-und-gewinn-vergleich-friseurhandwerk/
  4. Zu guter Letzt vergewissere dich in deinem Joballtag, deinen Kunden stets freundlich zu begegnen und präzise auf ihre Wünsche einzugehen. Dadurch erweiterst du deinen Kundenstamm und bekommst natürlich mehr Trinkgeld, was dein Gehalt um einiges verbessern kann.

Weitere Infos zur Friseurausbildung

Bildquellen: © JackF – photodune.net; © Rido81 – photodune.net



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